Grüner Ständerat-Unwählbare Alternative

Der JUSO Kanton St. Gallen fehlen ab der Kandidatur der Grünen für den Ständerat die Worte. Ein männlicher Kandidat ist aus der Sicht der JUSO der absolut falsche Weg um den freigewordenen bürgerlichen Ständeratssitz anzugreifen. Die Grünen streben mit dieser Kandidatur einen Sitz an, welcher schon seit Jahren in der Hand einer Frau ist. Aus unserer Sicht muss dies auch zwingend so bleiben, denn schaut man die Quote von Frauen* im Ständerat an, welche bei 15.2 % liegt, ist eine Frauenkandidatur mehr als bitter nötig. Das Patrick Ziltener es überhaupt wagt in seiner Kandidatur von Geschlechtergerechtigkeit zu sprechen ist einfach ein schlechter Witz.

Es scheint, dass die Grünen ihre zweifellos kompetenten Frauen in der Partei weder erstnehmen, noch fördern wollen. Doch ist es für eine linke Partei wie die Grünen nicht ein Muss, Frauenförderung zu betreiben?

Mit dem aufgestellten Kandidaten haben sie den Sinn und Zweck der Kandidatur schlichtweg nicht verstanden. Da stellt sich die Frage, wieso sie überhaupt jemanden ins Rennen schicken. Wenn man schon Symbolpolitik betreibt, dann wenigstens richtig. Dafür müssen die Grünen leider nochmals über die Bücher. Diese Kandidatur ist für die Jungsozialist*innen des Kanton St.Gallens eine nicht wählbare Alternative, nicht einmal mit dem Gedanken, das kleinste Übel wählen zu wollen.

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