Nein zum Geld für die Bonzenuni!

Die JUSO Kanton St.Gallen beschloss heute nach einem Podium, gefolgt von einer hitzigen Diskussion, die Nein-Parole zum HSG-Campus Platztor. Solange an der HSG blind eine neoliberale Ideologie gelehrt wird kann die JUSO einer Ausweitung der Universität nicht zustimmen. «Wir fordern, dass an der HSG feministische und wachstumskritische Ökonomien sowie Geisteswissenschaften gelehrt werden. Sobald dies der Fall ist sagen wir gerne ja zu einer stärkeren Universität.» so Ronja Stahl vom Vorstand der JUSO Kanton St.Gallen. «Die HSG ist eine Kaderschmiede für das zukünftige reichste Prozent. Was als wissenschaftliche Realität verkauft wird ist in Realität nichts anderes als ein purer Neoliberalismus. Der Spesenskandal zeigte beispielhaft, dass die Gier des Kapitalismus an der HSG auch gelebt wird.» meint Timo Räbsamen, Präsident der JUSO Kanton St.Gallen, der sich ebenfalls für die Nein-Parole einsetzte. Auch an der Vertreibung des Freiraumes auf dem Areal stört sich die JUSO, die die Vollversammlung passend zum Thema im Rümpeltum durchgeführt hat. Eine Zerstörung von Freiraum könne die JUSO so nicht akzeptieren.

Zum Bau des Klanghauses Toggenburg wurde einstimmig die Ja-Parole gefasst. Die JUSO sieht das Klanghaus als wichtige Erweiterung des Kulturangebotes im Toggenburg wovon alle profitieren werden.

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