Damit die Welt eine Zukunft hat: JUSO-Liste 3b und Anna Bleichenbacher in den Nationalrat!

Die JUSO St. Gallen lancierte heute ihre Wahlkampagne für den Nationalrat. Sie präsentierte auf Transpis in der ganzen Stadt St. Gallen ihre Forderungen zu den Wahlkampfthemen Feminismus, Migration, Rückverteilung und Klima. Die JUSO sieht sich als einzige Wahl für alle, die bei diesen Themen radikale und konsequente Änderungen wollen und nicht bereit sind, die Macht im Parlament noch weitere 4 Jahre einer Mehrheit an alten, weissen und reichen Männern zu überlassen.

Die JUSO startete mit 4 Wahlkampfthemen und radikalen Visionen in den Wahlkampf: In den Bereichen Feminismus, Klima, Rückverteilung und Migration wird sie in den kommenden Monaten Aktionen durchführen. «Die Klimastreiks und der Frauen*streik zeigen uns, dass die Jugend bereit ist, für Veränderung zu kämpfen. Aber der Nationalrat ist träge und verpasst den Anschluss», so Kandidatin Andrea Scheck (1. Listenplatz, 26, Stadt St.Gallen). «Das ist auch kein Wunder, denn er ist voll mit reichen, alten, weissen Männern, die vom Status Quo profitieren.»

Timo Räbsamen (2. Listenplatz, 21, Wil) stimmt dem zu: «In den Parlamenten ist die Jugend kaum vertreten. Dabei ist es unsere Zukunft, die heute zerstört wird! Die JUSO ist die einzige Wahl für alle, die sich eine kompromisslose und konsequente Änderung in der Politik wünschen – und finden, dass der Nationalrat dringend aufgemischt werden muss!»

Das möchte die JUSO zum Beispiel im Bereich Migration. Sie sieht es als eine Schande, dass die Rettung von ertrinkenden Menschen auf dem Mittelmeer kriminalisiert wird. Die Grenzen der Festung Europa, die diese Unmenschlichkeit erlauben, gehören für die JUSO abgeschafft. Stattdessen muss gegen die Fluchtursachen vorgegangen werden, an denen die Schweiz Mitschuld trägt – zum Beispiel die Ausbeutung von fremden Ressourcen durch Schweizer Unternehmen im Ausland oder das Anheizen von bewaffneten Konflikten mit Schweizer Waffen und Schweizer Geld.

Im Bereich Feminismus hält sich die JUSO an den Frauen*streik, den sie an vorderster Front unterstützte. Sie fordert die konsequente Umsetzung und Kontrolle der Lohngleichheit, Frauen*-Quoten in Politik und Wirtschaft sowie die Bekämpfung der grassierenden Gewalt an Frauen*.

Bei der Rückverteilung kann sich die JUSO auf ihre frischgesammelte nationale Initiative berufen. Sie will eine faire Besteuerung von Kapitaleinkommen. Die JUSO bezeichnet es als Frechheit, dass Geld, das nur durch anderes Geld gescheffelt wurde, tiefer besteuert wird als die harte Arbeit von 99% der Bevölkerung.

Nicht zuletzt steht auch die Klimakrise für die JUSO im Fokus der nationalen Wahlen. Unter dem Motto «Klimakampf als Klassenkampf» ist sie bereit zu drastischen Mitteln. Anna Miotto (3. Listenplatz, 17, Wil) erklärt: «Die Zerstörung des Planeten ist schon viel zu weit fortgeschritten! Darum fordern wir die Vergesellschaftung von Energiekonzernen, gratis öV für alle und strikte Einschränkungen des Flugverkehrs.»

Die JUSO startet mit 10 motivierten Kandidat*innen in den Wahlkampf. Mehrere werden erst kurz vor dem Wahltermin volljährig. Die letzten zwei Plätze auf der JUSO-Liste wurden leer gelassen: «Wir haben uns bewusst dafür entschieden, auf der Liste Platz zu lassen für Anna Bleichenbacher, die auf der SP-Liste 3a kandidiert. Auch sie vertritt unsere Anliegen und wäre eine starke Vertreterin der Jugend und Frauen* im Nationalrat», erklärt Timo Räbsamen.

Vollständige Liste der JUSO:

1. Andrea Scheck, 04.11.1992, St.Gallen, Technische Redakteurin, Stadtparlamentarierin St. Gallen und Präsidentin SP Frauen Kanton St. Gallen
2. Timo Räbsamen, 01.08.1998, Wil, Student Sozialpolitik, Campaigner, Präsident JUSO Kanton St. Gallen
3. Anna Miotto, 08.10.2001, Uzwil, Kantonsschülerin
4. Bujar Zenuni, 25.10.1988, Wil, Business Manager
5. Lena Eberhard, 26.08.2001, Ebnat-Kappel, Gestalterischer Vorkurs
6. Leo Rüdiger, 10.05.1996, St.Gallen, Student Architektur
7. Cem Kirmizitoprak, 10.07.1992, St.Gallen, Inklusionsfachmann
8. Miriam Rizvi, 15.06.2001, St.Gallen, Kantonsschülerin
9. Noah Gisler, 18.04.1999, Bronschhofen, Drogist EFZ
10. Moritz Rohner, 14.09.1998, St.Gallen, Praktikant SP St.Gallen

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