Solidarität mit der venezolanischen Zivilbevölkerung!

16.01.2026

JUSO Stadt St. Gallen ruft zu Solidarität mit venezolanischer Zivilbevölkerung auf und verlangt klare Verurteilung des US-Imperialismus.

Am 3. Januar griffen die USA Venezuela an und entführten den Präsidenten Nicolás Maduro gemeinsam mit dessen Ehefrau Cilia Flores. Dies stellt einen Bruch des Völkerrechts dar. Die JUSO Stadt St. Gallen kritisiert, dass die Schweiz nicht bereit ist, auf den Imperialismus der USA mit Sanktionen zu antworten.

Die USA entführten den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gemeinsam mit dessen Ehefrau Cilia Flores und griffen das Land Militärisch an. Dies, nachdem sie venezolanische Ölexporte blockiert hatten und militärisch gegen Boote vorgingen, mit denen angeblich Drogen transportiert wurden, ohne dafür Beweise vorzulegen. All dies geschah völkerrechtswidrig. Für die JUSO Stadt St. Gallen ist klar, dass es hierbei bloss darum geht, den USA Zugang zum venezolanischen Öl zu ermöglichen. Dies ist klar zu verurteilen.

Für die JUSO St. Gallen steht fest, dass die venezolanische Bevölkerung unter dem neuesten Akt des US-Imperialismus leiden wird, während die US-Amerikanische Bourgeoisie sich bereichert. Dass die Reaktion des Bundesrats so schwach ausfiel, liegt nicht daran, dass geglaubt wird, es ginge um die Sicherheit der USA oder das Wohl der Venezolanischen Zivilbevölkerung. Dem Bundesrat ist klar, dass es sich um nichts anderes als Imperialismus handelt, er hat bloss kein Interesse daran, Schäden an der Schweizer Wirtschaft aufgrund von möglichen Reaktionen der Trump-Regierung zu Riskieren. Der Bundesrat zeigt erneut, dass er die Interessen des Schweizer Kapitals höher als alles andere gewichtet. Die JUSO Stadt St. Gallen fordert eine klare Verurteilung und die Verhängung von Sanktionen gegen die USA durch den Bundesrat.

Ausserdem steht für die JUSO Stadt St. Gallen fest, dass sich die Schweiz schon länger hätte von den USA distanzieren sollen: «Afghanistan, Irak, die Unterstützung für Israel, Vietnam: Die USA taten schon immer, was sich für die allerreichsten Amerikaner:innen lohnte, sei es Kriege zu führen oder einen Genozid zu unterstützen», findet Andrin, Vorstandsmitglied der JUSO Stadt St. Gallen. Mit Trump eskaliert der US-Imperialismus zwar weiter, ein neues Phänomen ist dieser jedoch nicht. Auch die Reaktion der Schweiz und anderer Europäischer Staaten ist nicht neu. «Konsequent verurteilt werden Brüche des Völkerrechts durch die Schweiz und andere Europäische Staaten leider nur, wenn diese nicht geschehen, um die imperialistischen Interessen der USA oder der Westeuropäischen Staaten durchzusetzen» sagt Marie, Vorstandsmitglied der JUSO Stadt St. Gallen. Für die JUSO St. Gallen ist klar, dass Angriffskriege dieser Art dem Profit der überreichen dienen, sie also als Folge des Kapitalismus zu verstehen sind. Das Kapital hat einmal mehr gezeigt, dass es vor nichts zurückschreckt, um seine Interessen durchzusetzen. Die JUSO Stadt St. Gallen verurteilt diesen Angriff und ruft zur Solidarität mit der venezolanischen Zivilbevölkerung.

Kampf dem Kapital, bis der Frieden siegt!
Hands off Venezuela!